ECM Summit: Web Content und Multi-Channel 2.0

Thursday, September 2. 2010 | 10:35 | von Beate Keller

Beim diesjährigen ECM SUMMIT, das vom 14.- 15. September in Köln stattfindet, wird die Einführungs-Keynote von Dr. Matthias Ott gehalten.

“Web Content Management und Multi-Channel 2.0″:  Das Web als Konglomerat verschiedener Interaktionsmöglichkeiten – sei es als redaktionelle oder vertriebliche Website, als mobile Anwendung oder als sozialer Diskussions- und Interaktionspunkt – muss einheitlich und effizient verwaltet werden. Welche Anforderungen dies an das Web (Content) Management stellt, diskutiert er in seinem Vortrag.

Weitere Informationen zu seinem Vortrag und den aktuellen Trends auf diesem Gebiet finden Sie auf dem Notizblog von der ecmworld.de: http://notizblog.ecmworld.de/

Multichannel und die Frage “Warum nur?”

Tuesday, July 6. 2010 | 15:01 | von Marko Prislin

“Warum zum Teufel soll ich mich überhaupt für dich und dein Angebot interessieren?”

So oder so ähnlich denken wir doch alle, wenn Marken versuchen, mit uns Kontakt aufzunehmen.

So, und nun reden wir alle über Multichannel Marketing und Multichannel Commerce. Ob es funktioniert oder nicht. Ob es zu aufwändig ist oder nicht. Ob es technologisch wirklich funktioniert oder nicht. Wer aber macht sich wirklich Gedanken um uns, die kaufen sollen? Wer überlegt sich, WAS wir WIRKLICH benötigen? Welchen Bedarf wir als Konsumenten haben?

Vor jeder Überlegung über die Vernetzung von Maßnahmen oder die möglichen technologischen Plattformen steht daher die eine große Frage: “WARUM NUR?”

Die Königsdisziplin Kreativität nimmt eine neue Richtung ein. Es geht nicht mehr um Marktschreierei, es geht nicht mehr um Überraschung per se, es geht um RELEVANZ. Und um EINDEUTIGKEIT. Nur Botschaften und Angebote, die wirklich Sinn machen und Bedürfnisse von Menschen befriedigen, werden in Zukunft im Grundrauschen des Social Webs wahrgenommen werden. Und nur wenn ich auch konsequent bei meinen Aussagen und meiner Meinung als Marke bleibe werde ich auch als glaubwürdig eingeschätzt.

Und genau hier liegt die große Herausforderung im Multichannel Marketing und Commerce: Es gibt nur EINE Marke. Offline oder online. Den Kunden interessieren die Gründe, warum Botschaften unterschiedlich sind, herzlich wenig. Er registriert nur, dass hier jemand inkonsequent ist. Das mag er im realen Leben innerhalb seiner Peer Group nicht. Und erst recht nicht bei Marken, die zu seiner Peer Group gehören wollen. Peter Wippermann hat recht. Die Umbenennung von “Public Relations” in “Personal Relations” beschreibt die Veränderung im Denken, die Marken in Zukunft angehen müssen, perfekt.

Also lasst uns gerne weiter über die technischen Möglichkeiten reden. Vor allem aber über die RELEVANTEN Themen und Angebote von Marken, die die Technologie dahinter erst zum Erfolg werden lassen.

Wie reagieren Web Content Management Anbieter auf die geänderten Multi-Channel Anforderungen?

Wednesday, June 30. 2010 | 12:13 | von Matthias Ott

Multi-Channel Unterstützung ist eine klassische Anforderung an Web Content Management Systeme.  Damit ist typischerweise gemeint, dass ein System in der Lage ist, Inhalte nicht nur in Webbrowsern sondern auch in weiteren Formaten und Endgeräten darzustellen. Die Multi-Channel Anforderungen haben sich allerdings geändert und zwar aus zwei Perspektiven, zum einen aus der Perspektive der Kunden zum anderen aus dem Blickwinkel der Unternehmen.

Kunden differenzieren heute nicht mehr nach Kanälen. D.h. Ihre Sichtweise ist nicht die, dass Sie auf die Inhalte einer Internetseite auch über andere Kanäle als den Webbrowser zugreifen, wie z.B. über das Handy, das iPad oder den Fernseher.  Vielmehr interagieren Kunden mit einer Marke und das je nach Situation über den Kanal, der dem jeweiligen Bedürfnis entspricht. Der Kunde sucht in Google nach Informationen zum  Unternehmen, informiert sich in Social Communities über Erfahrungen anderer Benutzer mit Produkten, lässt sich am interaktiven Kiosk im Geschäft eine Produktkonfiguration zusammenstellen und sammelt alle Informationen auf seiner personalisierten Internetseite. Hinzu kommt, dass auch die klassischen Kanäle zunehmend digital und interaktiv werden (TV -> iTV, Magazin -> Tablet PC/iPad, Außenwerbung -> interaktive Screens, etc.). more »